Mir san mir?
Hochdeutsch für alle Zu einer guten Kommunikation gehört eine deutliche Aussprache. Die wird durch eine geringe mundartliche Färbung sicher nicht beeinträchtigt – aber wenn ein Bayer auf Juist keine Missverständnisse riskieren will, sollte er sich darum bemühen, seinen Dialekt einzuschränken.
Von Journalisten, Medien- und Firmensprechern, Lehrern, Kirchenvertretern oder Juristen erwartet man im Allgemeinen eine normgetreue hochsprachliche Lautung.
Dialektfreies Sprechen gilt als Zeichen von Kompetenz und verschafft der Einschätzung der Persönlichkeit Pluspunkte. Überdies sollte man sich darüber im Klaren sein, dass jeder Dialekt beim Zuhörer sowohl Sympathie wie auch Abneigung hervorrufen kann.
Mit einem individuellen und regelmäßigen Sprechtraining kann jeder eine einwandfreie Aussprache erlernen und erhalten.
Probieren Sie mal zum Spaß diese Wortkombinationen: „Tschechisches Streichholzschächtelchen” und „Lila Flanellläppchen”.
Ausgewählter Lektüretipp
Claudia Hammann
Stimme. Mehr Ausdruck und Persönlichkeit
Gräfe und Unzer, 1997
ISBN: 3774235740
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